Klarinette und Bohnentopf

Klarinette und Bohnentopf

sommerfest 2

sommerfest3

 

 

 

 

 

 

 

München, Pasing. Der Himmel ist extrem grau, es sieht nach Regen aus. Das Gartentor steht offen.   In der Küche stehen große Töpfe auf dem Herd. Hühnerschenkel grillen im Ofen und Teller werden nach draußen getragen und wieder hereingeholt. Der Himmel ist grau und sieht aus, als ob er sauer wäre. Das wird doch wohl nicht regnen, hört man noch öfter an diesem Abend. Aber es regnet nicht, alles gut. Weiterlesen

To the Lake, To the Lake, Peace Africa zu Gast in Konstanz!

Workshops Grundschule

Workshops Grundschule

Radolfzell, Bahnhof Haselbrunn. Hinter den Gleisen. Eine sehr stille Gegend normalerweise. Im Sommer neigen sich behäbig Büsche mit Rosen und saftig grünen Blättern über den kleinen Weg, der in einer Sackgasse endet. An diesem Donnerstag Abend Anfang Juli ist es irgendwie anders. Die Dame auf dem Fahrrad, die um kurz nach halb neun am Kinderkulturzentrum Lollipop vorbeifährt, hebt ungläubig den Kopf und schaut nach oben. Aus dem ersten Stock hört man Musik. Die zwanzig Mitglieder vom Baraka Chor singen. Das allein wäre normal. Seit über zehn Jahren trifft sich der Chor jeden Donnerstag zum Proben. Das allein würde die Dame mit dem Fahrrad nicht verwundern. Nur heute klingt es anders. Man hört ein Sprachengewirr aus Englisch, Luganda, Suaheli und Deutsch. Trommeln klingen laut und weit bis über die Gleise. Der Chor hat Besuch. Weiterlesen

It`s Snow-Time

„Norwegen – Eis, Schnee, Dunkelheit“

Studien-Stipendien für zwei Mitglieder von Peace Africa

Ronald in Norwegen

Durch zwei Zusammenarbeiten zwischen Ronald, der Makerere University Kampala und der Tanzakademie Trondheim (Norwegen), wurde es jetzt möglich, dass Gerald Ssemaganda (21 Jahre) ein dreijähriges Vollstudium für Tanz in Norwegen absolviert und Ronald einen Platz für einen Masterkurs an der gleichen Schule bekommen hat. Ronalds Masterkurs ist ein Kurs, der interkulturelle Formen von Tanz untersucht. Er wird in den zwei Jahren in Norwegen, Frankreich, Ungarn und England unterrichtet und schreibt seine Masterarbeit über traditionelle Tanzformen in Uganda. Weiterlesen

Choreograph me!

Die Kinder in Kawempe als Choreografen, Komponisten, Regisseure.

Edrine

Die Zusammenarbeiten mit Peace Africa auf professioneller Ebene (zwei Koproduktionen mit dem Bayerischen Staatsschauspiel) und die kleineren Projekte und Inszenierungen, die wir in Kawempe mit den Kindern jeweils im Sommer entwickeln, hatten immer die Fusion beider Kulturen, das Mischen unterschiedlicher Stile, Vorstellungen von Theater und die Begegnung über das Machen im Zentrum.

 

Weiterlesen

The new kids on the spot

„some come, some go“

The new Generation

Im letzten Jahr gab es einige Wechsel im Projekt. Ronald ist in engem Kontakt mit dem Town Council von Kawempe und es gibt eine Vereinbarung, dass auch Kinder aus der Community, die in sehr armen Verhältnissen leben oder deren Eltern sie nicht ernähren können, ins Projekt kommen können. Die Entscheidung wird gemeinsam mit einem Vertreter vom Town-Council (ähnlich einem Mitarbeiter vom Jugendamt bei uns), den Eltern und dem Projekt getroffen. Die Kinder kommen erst ein paar Tage mit den Eltern gemeinsam oder wenn sie keine Eltern haben, einem anderen erwachsenen Angehörigen zu Besuch. Nach ein paar Wochen werden die Kinder nur noch morgens gebracht und am Abend von der Familie wieder abgeholt. Das Projekt übernimmt die Schulgelder und die Verpflegung und teilweise auch schon die medizinische Grundversorgung der Kinder. Sie lernen die anderen Kinder kennen, nehmen an Proben, Trainings und allen anderen Aktivitäten teil. Mit den Kindern finden regelmässig Gespräche statt. Nach einigen Monaten wird dann mit den Familien und den anderen „Autoritäten“ entschieden, ob die Kinder ganz ins Projekt kommen können.

Weiterlesen

Weihnachten unterm Papaya-Tree

„I wish I had a Papaya-Tree in my backyard“

Es sollte ein spezielles Weihnachten werden 2012, das wusste ich schon im Sommer. Die Reise sollte nach Uganda, nach Kampala gehen. Weihnachten in Kawempe mit den Kids von Peace Africa, das hatten wir im Sommer ausgemacht. Für uns war das das Versprechen, schnell wieder zu kommen.

Weihnachten Das Wiedersehen sollte nicht nur für mich und Frederic spannend werden. Ronald hat unsbei unserer Ankunft erzählt, dass die Kinder seit Bestehen des Projekts noch nie zusammen Weihnachten gefeiert hatten. Normalerweise fahren sie vorher zu den Familien, die es noch gibt. Sofern es keine Eltern mehr gibt, ist es Ronald und Israel wichtig, dass die Kinder in den Ferien zu den Familien in die Dörfer fahren und die Verbindung zu ihren Wurzeln nicht verlieren. Nur eine Handvoll Kinder bleibt in Kawempe, die, die wirklich keine Angehörigen mehr haben. Dieses Jahre sollte es anders werden und alle waren gespannt.

 

Weiterlesen