Samstag: Safari

Wir machen Urlaub. Den haben wir uns verdient. Wir gehen auf Safari. Nach langer Autofahrt gen Westen nähern wir uns dem Queen Elisabeth Nationalpark. Ich fühle mich an frühere Urlaube in Irland oder Schottland erinnert, denn die Wolken hängen tief und es regnet in Strömen. Unser Fahrer, der häufig diese Strecke fährt sagt, einen solchen Regen hätte er noch nicht erlebt.

Richtig abenteuerlich wird es auf der zum Sumpf aufgeweichten Straße innerhalb des Parks auf der sich das Auto nicht mehr manövrieren lässt. Ein Kleinlaster und ein Jeep (wir sind mit einem ganz normalen PKW unterwegs) stecken bereits verwaist im Graben fest. Schweißgebadet und laut schimpfend schafft unser Fahrer mit Vor- und Rückwärtsmanövers das Auto halbwegs auf Kurs zu halten. Ein-, Zweimal sind wir kurz davor umzukippen, können das aber durch „alle Mann auf die linke Seite“ und dann wieder „alle Mann auf die rechte Seite“ abwehren. Schließlich stapfen wir zu Fuß durch den Knöcheltiefen Schlamm weiter und gelangen endlich nass und völlig verdreckt in unsere Lodge.

Am Abend schauen wir uns in den Nachrichten die Berichte zu den Überschwemmungen in Kampala an. Ganz Uganda scheint im Wasser zu versinken.

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