Klarinette und Bohnentopf

Klarinette und Bohnentopf

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München, Pasing. Der Himmel ist extrem grau, es sieht nach Regen aus. Das Gartentor steht offen.   In der Küche stehen große Töpfe auf dem Herd. Hühnerschenkel grillen im Ofen und Teller werden nach draußen getragen und wieder hereingeholt. Der Himmel ist grau und sieht aus, als ob er sauer wäre. Das wird doch wohl nicht regnen, hört man noch öfter an diesem Abend. Aber es regnet nicht, alles gut.

Im oberen Stock hört man zwei Klarinetten und immer wieder hört man zwischen dem Klarinettenspiel ein Lachen bis nach unten. Füssen trappeln die Treppe runter und zwei kommen mit Instrument, eine nicht. Sie wird es sich noch anders überlegen und dann doch mit Klarinette spielen. Wir sind auf einem Sommerfest. Aber es ist nicht irgendeins, es geht um Peace Africa und das Sommerfest hat eine Architektin organisiert, in ihrem Garten und für ihre Freunde und Bekannte, um das Projekt vorzustellen. Ronald spielt Adungu (Bogenharfe) mit den beiden Klarinetten, hält einen kleinen Vortrag, zeigt Fotos, beantwortet Fragen. Aber es geht hier vor allem darum, dass Begegnung so einfach sein kann, ein schöner Garten, gutes Essen und tolle Menschen – ein gelungenes Fest!

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Die Architektin wird mit ihren beiden Kindern nach Uganda reisen und im Projekt Peace Africa Children`s Ensemble für sechs Wochen wohnen. Das alleine ist schon ein Abenteuer, aber nebenbei oder hauptsächlich eben, soll gebaut werden. Ein großes Dach, ein großer neuer, offener Raum für die Kinder soll entstehen, da wo jetzt nur Wiese ist. Und das bedeutet viel mehr als Schatten bei Sonne und Schutz bei Regen. Das bedeutet vor allem mehr Platz zum Wohnen. Aus einem kleineren Gemeinschaftsraum kann so ein neues Zimmer für die Mädchen werden. Die Kinder werden so einen zweiten Raum haben, in dem sie alle Platz finden, zum Essen, Hausaufgaben machen, Proben.

Die Bauarbeiten werden mit Arbeitern vor Ort stattfinden, auch die Kinder werden helfen, denn im Moment sind Schulferien.

Wir sind gespannt, die drei werden am 1.8. nach Kampala aufbrechen. Wir wünschen viel Spaß und eine grandiose, aufregende, abenteuerliche Zeit.

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