The new kids on the spot

„some come, some go“

The new Generation

Im letzten Jahr gab es einige Wechsel im Projekt. Ronald ist in engem Kontakt mit dem Town Council von Kawempe und es gibt eine Vereinbarung, dass auch Kinder aus der Community, die in sehr armen Verhältnissen leben oder deren Eltern sie nicht ernähren können, ins Projekt kommen können. Die Entscheidung wird gemeinsam mit einem Vertreter vom Town-Council (ähnlich einem Mitarbeiter vom Jugendamt bei uns), den Eltern und dem Projekt getroffen. Die Kinder kommen erst ein paar Tage mit den Eltern gemeinsam oder wenn sie keine Eltern haben, einem anderen erwachsenen Angehörigen zu Besuch. Nach ein paar Wochen werden die Kinder nur noch morgens gebracht und am Abend von der Familie wieder abgeholt. Das Projekt übernimmt die Schulgelder und die Verpflegung und teilweise auch schon die medizinische Grundversorgung der Kinder. Sie lernen die anderen Kinder kennen, nehmen an Proben, Trainings und allen anderen Aktivitäten teil. Mit den Kindern finden regelmässig Gespräche statt. Nach einigen Monaten wird dann mit den Familien und den anderen „Autoritäten“ entschieden, ob die Kinder ganz ins Projekt kommen können.

Drei Kinder sind so 2012 neu in das Projekt gekommen. Esther, Rebecca und George, die Familie der drei hat noch unzählige Kinder mehr und lebt in einer einfachen Hütte. Es gibt nicht genug Platz für alle, nicht genug Essen, um alle Kinder zu ernähren, Geld für einen Schulbesuch oder medizinische Versorgung sowieso nicht. Seit August 2012 ist Esther da, Rebecca und George sind kurz danach dazugekommen. Seit März 2013 sind sie ganz in das Projekt gezogen. Die Tante, die sie noch haben, ist eine sehr liebenswerte alte Frau, die mit all den Kindern überfordert ist. Die Eltern leben nicht mehr. Die gute Zusammenarbeit mit dem Town-Council ist für das Projekt und seinen Stellenwert innerhalb der Community sehr wichtig.

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